Gartenküche

Pfannkuchen mit Rosenkohl

Nachdem ich nun quasi wochenlang hauptsächlich Kartoffeln hoch und runter gefuttert habe 🙂 …. habe ich schon erwähnt, dass ich ein Kartoffeljunkie bin? … gab es heute mal wieder etwas anderes. Und da ich brav sporteln war, wurde auch nicht mit Öl gegeizt. Weil Pfannkuchen sind en nature halt nicht fettarm … also bei mir nicht.

Dazu …super simpel … Rosenkohl. Schlicht geputzt und im Dampfsieb mit etwas Salz und Kümmel gegart glänzt er mit seinem herrlichen Eigengeschmack. Ein Klecks Margarine zum Abrunden und fertig. Was will Frau mehr.

  • image

Für die Pfannkuchen

2 Eßl. Buchweizenmehl

4 Eßl. Dinkelmehl

1 Eßl. Sojamehl mit etwas Öl angerührt

1Tl. Backpulver, Salz, Mineralwasser, ein Schluck Pflanzenmilch

Teig zusammenrühren und etwas ruhen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Pfannkuchen backen.

Advertisements
Gartenküche

Scharfer Blumenkohl an albernen Pfannkuchen

Heute sind sich (mehr oder weniger) zwei Rezepte begegnet mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann. So lecker, dass ich schon nach Ende der Mahlzeit gerne von vorne begänne, wenn ich denn könnte 🙂

Aber ganz langsam von vorne: Am Anfang war der Blumenkohl …

Auf der Suche nach einer Blumenkohl-Idee, gaaanz weit weg von weißer Soße, stöberte ich wieder einmal in meinem Lieblings-koch-blog vom Salzkörnchen. Ohne mich weiter in die gefundenen Rezepte einzulesen, ließen alleine die Wörter: Blumenkohl in Scheiben schneiden und Harissa (in einem ganz anderen Zusammenhang) mein Mund wässern und ich hatte sie … die Idee. Mademoiselle wiederum wollte gerne Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl ausprobieren, ein Rezept, das sie in einem kanadischen Blog entdeckt hatte.  Da wir (wie meist) spontan kochen, mangelte es jedoch wieder an der ein oder anderen Zutat. Weshalb wir mit Fug und Recht behaupten können, etwas Eigenes kreiert zu haben 😉 Oder so.

Übrigens ist das Rezept sogar glutenfrei (bin mir aber nicht sicher, was Backpulver und Hefeflocken betrifft, bitte bei Bedarf selbst überprüfen und ggfls. ersetzen oder weglassen!!)

IMG_1779

 

Zutaten Scharfer Blumenkohl:

1 kleiner Blumenkohl

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Tl. Harissa

Pfeffer, Salz, Hefeflocken

Wasser

Zubereitung:

Blumenkohl halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel grob achteln und in einer tiefen Pfanne (mit Deckel)  in etwas Öl anbraten. Knobi in feine Scheiben schneiden. Blumenkohlscheiben und Knobi dazugeben, mit Harissa, Salz und Pfeffer ja nach eigenem „Scharf-Gelüst“ abschmecken. Mit Wasser ablöschen, Deckel drauf und bei milder Hitze weich dünsten.

 

Zutaten Alberne Pfannkuchen:

1 Tasse Kichererbsenmehl

1 Zwiebel

1 Knobizehe

1/2 Tl. Backpulver

Salz, Pfeffer

1 großer Bund glatte Petersilie

1 Tasse Wasser

Öl zum Ausbraten

Zubereitung:

Mehl mit Backpulver und den Gewürzen vermischen. Zwiebel und Knobi kleinschneiden und untermischen. Mit dem Wasser und einem Schneebesen anrühren. Grob gehackte Petersilie untermischen. Achtung: Der Teig quillt ordentlich nach.

Teig mind. zehn Minuten stehen lassen, notfalls weiteres Wasser zufügen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Pfannkuchen ausbraten.

Mit dem Blumenkohl zusammen servieren.

 

 

 

Gartenküche

Pfannkuchen gefüllt mit Sommerbolognese nach Scratchyart (vegan) … sehr simpel

Auf vielfachen Wunsch versuche ich jetzt mal meine Lieblingsbolognese in Rezeptform zu zimmern. Das ist etwas schwierig, denn wie ein klassisches Sugo ist auch diese „Bolognese“ irgendwie eine Art Resteessen, weshalb sie (je nach Kühlschrankinhalt) immer mal anders ausfällt.  Ich werde also einfach frei nach Schnute die vorgestern gekochte zitieren und als „Grundrezept“ deklarieren. Die Varianten kommen dann in die Fußnoten 🙂

Bolognese ist etwas, das ich unglaublich gerne esse. Ob zu Reis, zu Nudeln oder auch als Pfannkuchenfüllung. Ich mag es sogar auf Pizza 🙂 Ich habe schon alles Varianten durch: Sojagranulat, gekrümelter Tofu etc. etc. Alles sicher lecker, aber irgendwie hat es nie so recht für mich gepasst. Das kommt sicherlich daher, dass ich die ganzen Tofu-/Sojaprodukte zum Teil sehr gerne mag, aber auch gerne darauf verzichten (kann). Ich möchte/muss das nicht in jedem Essen als Bestandteil haben. Lange Rede …

Sommerbolognese Scratchy

Grundlage dieser Soße sind Champignons. Diese geben mir die „krümelige“ Substanz und den Geschmack, den ich an dieser Variante so sehr liebe. Möglich ist das (für mich), seit ich ein Handrührgerät mein eigen nenne, an das ich nicht nur einen Stabmixer anstecken kann, sondern auch einen kleinen Häcksler. Also ein Gefäß mit einem Schneidemesser drin, worin ich alles an Gemüse, Zwiebeln, auch Nüsse, Schoki etc. kleinschreddern kann 😉

Ich schreddere also alle Anteile, die ich gleich aufzähle, krümelklein.

Zutaten: (für einen großen Topf voll!)

gut 200gr frische Champignons  (ich nehm immer die braunen, die haben mehr Geschmack) Achtung! Champignons nur trocken „säubern“. Wäscht man sie, bekommen sie eine sehr schwammige Konsistenz.

2 Zwiebeln

2-3 Knobizehen

2 Möhren

1 Paprika rot

1 Paprika gelb

1 Chilischote (oder auch mehr, je nach eigener Schärferesistenz)

Olivenöl

Sherry

1 Glas Arrabiata, 1 Dose gekochte Tomaten, etwas Tomatenmark, einen Schuss Tomatenketchup (oder Alternativ etwas Zucker, oder Agavensüße)

Salz, Pfeffer, Paprika, evtl. Tabasco.

…….

Zubereitung (sehr simpel)

Olivenöl in einem Topf erhitzen. Champignonkrümel hineingeben und kräftig anbraten. Dann ebenso fein geschredderte Zwiebeln dazugeben, und nach und nach den restlichen Gemüseschredder, samt Knofel. Alles schön andünsten, dann mit ordentlich Sherry ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Tomatenmark, Tomatensoße, Tomaten und die Süße (oder Ketchup) dazu und alles köcheln lassen (die Möhrenschredder dürfen schon noch ein wenig Biss haben).  Abschmecken und eh voila: Fertig. Wie alle Bolognesen schmeckt die Soße am nächsten Tag, wenn sie ordentlich durchgezogen ist, nochmal so gut.

Fußnoten, äh Varianten:

Selbstverständlich kann man auch prima Zucchini oder auch Auberginen zusätzlich in die Soße schreddern. Macht sich alles gut. Was halt grade da ist. Und ebenso natürlich kann man statt der fertigen Tomatensoße oder den gekochten Tomaten auch frische nehmen. Wobei es (wie ich finde) geschmacklich besser kommt, wenn man die kräftigeren Soßen/Tomatenstücke nimmt. Frisch ist es doch manchmal etwas wässrig. Im letzten Jahr (nach meiner Rekordernte an Tomaten) hatte ich dafür eigenes Sugo zur Hand … dieses Jahr wird das aber leider wohl nichts 😦

Dazu passen, wie oben schon erwähnt, sehr gut Nudeln, oder auch Reis … aber auch Pfannkuchen. Die gab es dieses Mal bei mir am nächsten Tag, da war die Bolognese ordentlich durchgezogen und dick genug, um als Füllung zu dienen.

Ich hatte keine Ahnung, wie ich vegane Pfannkuchen hinbekommen soll, von daher war das ein Versuch, der … extrem lecker gelungen ist. Sogar der Gatte, hat die übergebliebenen (kalten!!) noch mit Genuss und etwas Schokocreme schnabuliert. (Und er isst vegan nur „mit“, konnte sich aber Pfannkuchen ohne ei überhaupt gar nicht vorstellen).

Vegane Pfannkuchen (ca. 5-8 Stück, je nach Dicke und Pfannengröße?)

8 gehäufte Eßl. Mehl

Salz

Wasser (oder Sprudelwasser)

2 Tl. Backpulver

2 Eßl. Sojamehl, angerührt mit etwas Öl und Wasser.

Pfannkuchenteig herstellen (#hust …alles mit einem Schneebesen verrühren) und die Pfannkuchen in heißem Öl ausbacken. Mit der Bolognese füllen.

Ein Bild habe ich auch. Ich weiß, ist nicht so schön geworden, ich war so hungrig, dass ich keine Geduld hatte, alles schön anzurichten 😉 Aber lecker war’s doch. Nach vier Pfannkuchen lag ich übrigens ächzend in der Ecke …

DSCF5009