Gartenküche

Mediterraner Veggi-Muscheltopf

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GGS (Geht ganz schnell)

Zutaten:
4 EL Olivenöl
400 g Räuchertofu (sehr trockener)
3 Schalotten (halbe Ringe)
2 Knoblauchzehen
1 gehäufter EL Kräuter der Provence
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1 – 1 ½ TL Chiliflocken
1 geh. TL Honig (oder alternative Süße)
60 g Tomatenmark
2 Dosen Tomatenstücke
Meersalz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 EL Gemüsepulver
250 g Nudeln (Muscheln)
1 Dose weiße Bohnen (abgetropft)

(mit feingehackten Kräutern garnieren)

Zubereitung:
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Den Tofu zerkrümeln und kross anbraten. Etwas Tomatenmark dazugeben und mit anrösten.
Zwiebeln und Knoblauch zugeben und anschwitzen. Kräuter, Paprikapulver, Chiliflocken und Honig zugeben und gut verrühren. Das Tomatenmark dazu, dann die Tomatenstücke samt Saft zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut umrühren. 5 Minuten garen.
Knapp 1 l kochendes Wasser angießen, Gemüsebrühepulver einrühren und aufkochen. Die Nudeln zugeben und bei niedriger Hitze abgedeckt (je nach Garzeit der Nudeln) köcheln lassen, zwischendurch umrühren.
Die Bohnen dazugeben und einmal aufkochen. Abschmecken und abgedeckt 1 Minute ziehen lassen.
Den Muscheltopf auf tiefe Teller verteilen. Mit kleingehackten Kräutern garnieren.

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Gartenküche

Linsen und Schbätzle :-) nach Monsieur und Madame

Heute herbschtelt es so richtig. Wenn auch eher neblig und feucht, denn golden, wie man es sich gerne wünscht. Und kommt dazu noch eine Schnupfennase und ein dicker Kopf, ja, dann wird es Zeit für Seelenkost. Zum Beispiel … Zeit für Linsen und noch mehr Zeit für Linsen mit Spätzle. Hach so lange schon nicht gegessen. Naja, war ja auch schon lang nicht Herbst 🙂

Also nicht lang rumfabulieren, ran an den Speck … oder besser Räuchertofu.

 

Zutaten:

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Linsentopf

1 P. Räuchertofu

2 große Zwiebeln

1 gr. Möhre

4-5 mittlere Kartoffeln

ca. 10 Essiggurken (ich hab Chili-Scharfe genommen)

1 Glas Tomatensugo

2 Dosen Linsen

Olivenöl, Süßer und scharfer Paprika, Sojasoße, Salz, Pfeffer,

Zubereitung:

Den Tofu klein würfeln und in Olivenöl knusprig anrösten. Während des Röstens, scharfen Paprika (aufpassen!), süßen Paprika und einen Schluck Sojasoße dazugeben. Weiterrösten, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Evtl. etwas neues Öl dazu, die gehackten Zwiebeln rein und mit reduzierter Hitze weiter andünsten. Möhre, Kartoffeln und Essiggurken würfeln und unterrühren, mit dem Tomatensugo ablöschen. Dann noch die Linsen rein (man kann natürlich auch den Tag vorher getrocknete Linsen einweichen und in Gemüsebrühe vorkochen) und das Ganze bei milder Hitze köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Herd ausdrehen und die Linsen schön durchziehen lassen. Am besten schon am Vortag oder einige Stunden vor dem Essen zubereiten, dann schmeckt es um so besser.

Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und ordentlich süßem Paprika abschmecken, evtl. noch etwas Essig aus dem Gurkenglas dazu, wegen der Säure.

Variante: Die Spätzle schmecken in einer „orientalischen Variante“ mit ordentlich frisch gemörsertem Cumin abgeschmeckt auch sehr gut. Tipp einer syrischen Freundin. Dann aber die Essiggurken weglassen. Ich fand die schwäbisch-syrische Völkerfreundschaft mit syrischen Linsen und Schbätzle immer weltrekordverdächtig 🙂 Danke Wafa.

Spätzle:

Spätzleteig herstellen. Meine Faustregel ist: Pro Person drei Eßl. Mehl. In einer Tasse 2 Eßl. Sojamehl mit Öl anrühren, 1 Tl. Backin dazu, kräftig durchmischen und in den Teig geben. Mit Salz und Kurkuma (wegen der Farbe) würzen. Mit Sojamilch und Mineralwasser einen zähen Spätzleteig rühren und schlagen, bis er Blasen wirft. Ruhen lassen.

Die Spätzle in kochendes Wasser pressen, schaben … whatever, wallend aufkochen, abgießen/abschrecken  und zu den Linsen reichen.

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Bon Appetit.

 

 

 

 

Gartenküche

Herbst im Topf … Borschtsch (vegan)

Gut gut, ich muss zugeben, der Spätsommer schiebt sich nun doch langsam und unaufhaltbar in den Frühherbst hinein 😉

So kräftig und bunt die letzten Astern, Sonnenblumen, Stockrosen und Ringelblumen leuchten, so bunt und kräftig ist auch das Gemüse, das derzeit aus dem Garten kommt. Möhren, Rote Beete , Tomaten…

Was liegt näher, als diese Farbenpracht auch im Topf und auf dem Teller einzufangen? Heute einmal in einer kräftigen Herbstsuppe, einem schönen russischen Borschtsch, allerdings in der vegetarischen bzw. veganen Variante. (Vermutlich auch dem Original näher, denn den Borschtsch mit Rindfleisch konnten sich früher sicherlich die armen Leute nicht leisten).

Zutaten:

400g Möhren (ca. 5 mittelgroße)

500g Kartoffeln

500g Rote Beete

500g Weißkohl (ich hatte einen kleinen Spitzkohl)

4 Knobizehen

4 Schalotten (oder Zwiebeln)

4 Eßl. Tomatenmark

2l Gemüsebrühe

Gewürze: Salz, Pfeffer, Zucker, etwas Muskat, 2 Pimentkörner, 2 Lorbeerblätter

4 Eßl. Balsamico, 4 Eßl. Süß-Saure Chilisoße, Worcestersoße (aufpassen, gibt es auch mit „Fisch“)

4 Eßl. Olivenöl

Als Topping:

1 Spritzer Zitronensaft

Frischer Dill

Für die Nicht-Veganer: Auf die Suppe einen ordentlichen Klecks Schmand (Gibt es auch in einer veganen Variante, für den, der’s mag)

…..

Zubereitung:

Alles Gemüse in kleine Würfel schneiden. Den Kohl in feine Streifen.

Zwiebeln und Knobi im Öl andünsten, das gewürfelte Gemüse dazugeben, ebenso mit andünsten. Tomatenmark, Chilisoße, Gewürze dazugeben und mit der Gemüsebrühe ablöschen. Kurz aufkochen, dann den Kohl dazugeben und so lange köcheln lassen, bis der Kohl (das Gemüse) die gewünschte Bissfestigkeit hat. Den Balsamicoessig dazu und noch einige Zeit ziehen lassen. Abschmecken.

Evtl. mit dem Klecks Schmand verzieren, frischgehackten Dill dazu und einen Spritzer Zitronensaft darübergeben. (Hatte ich heute nicht) … servieren. Dazu eine Scheibe kräftiges Brot.