Schätze Konservieren

Liköre und ein Ende :-)

UPDATE: 11. Juli 2013

Ein Jahr später:

Der Kümmellikör ruht ziemlich unangetastet in der Kühltruhe, auch der Pfefferminzlikör harrt der Dinge, die da kommen mögen, ABER der Jochelbeerlikör, jetzt, so nach einem Jahr: den habe ich die Tage aufgemacht und verkostet. Eigentlich weil ich dachte: trinken mag den ja eh keiner wirklich, also eignet er  sich vielleicht zum Abschmecken des neuen Jochelbeergelees. Das tut er in der Tat … ABER … viel zu schade dazu. Eine unglaubliche Farbe, sehr säuerlich (also keine klebrige Likörsüße) … okay, ziemlich stark (ist halt Wodka).

Dieses Jahr werde ich keinen Likör mehr ansetzen. Lohnt wohl nur, wenn man ihn auch wirklich mag. Aber der Versuch war es wert.

 

So, die Zeit ist um, die Liköre sind abgesiebt, abgefüllt und verkostet 🙂

Mein Fazit:

Kümmellikör: Schmeckt interessant (natürlich nur, wenn man Kümmel mag!) Tut im Magen gut. Ein Fläschchen habe ich in den Gefrierschrank gelegt, denn so richtig eisig kalt ist er besonders lecker.

Pfefferminzlikör: Naja, nicht so meins. Ich finde es hat was von alkoholisiertem, kaltem und zu süßem Pfefferminztee. Der Ansatz mit Wodka schmeckt mir besser als der mit Rum. Obwohl letzterer besser gerochen hat 😀

Mein Highlight und klarer Sieger: Der Jochelbeerlikör. Hammer. Sowohl Farbe als Geschmack. Leicht säuerlich sogar etwas für mich, die ich Liköre eigentlich gar nicht mag.

Insgesamt ist mir das alles aber zu süß und zu stark. Da trinke ich lieber einen schönen alten Whisky 😉

Aber sicher prima Geschenklis.

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Gartenküche · Schätze Konservieren

Kümmellikör

Wie angekündigt, heute der Ansatz für den Kümmellikör. Dieses Mal habe ich einen Doppelkorn gewählt. Allerdings eine kleine Flasche (ca. 0,5l) , erst mal versuchen, wie das dann schmeckt.

In die Flasche habe ich einen Rest braunen Kandiszucker und etwas braunen Rohrzucker getan (ca. 2 cm hoch), dazu eine Hand voll Kümmel und einen Teelöffel Anissamen. Das Ganze wird nun regelmäßig geschüttelt und ich lasse den Ansatz drei Wochen ziehen. Danach siebe ich ab und lass den Likör ruhen. Soll eisgekühlt sehr gut munden 🙂

 

 

Gartenzwerge & grüne Läuse

Juli – Geht ja gut los

Der Siebenschläfer scheint mal wieder richtig gelegen zu haben. Es bleibt wechselhaft, gewittrig, schwül-feucht, regnerisch.

Der „Spontanvegetation“ gefällt das ausnehmend gut, ich komme kaum hinterher. Immerhin legen auch die Tomaten sichtbar zu und setzen nun schon schöne Früchte an, auch mit den ersten Buschbohnen kann ich die Tage rechnen und die Zuckererbsen nehmen (noch immer) kein Ende. Eigentlich bin ich sehr zufrieden, nur meine Gurken und Zucchini, die wollen einfach nicht recht.

Vor eineinhalb Wochen hatte ich den Kümmel geerntet und zum Trocken gelegt, Nun habe ich gestern angefangen, die Samen aus den Dolden zu rubbeln … Rubbel den Kümmel, sag ich da nur. Eine wahre olfaktorische Explosion, wenn man es denn mag, das Aroma. Ich mag.

Ein wenig mühsam ist es schon, das Rubbeln und Rubbeln, und pusten und sammeln, bis die ganzen Spelzen endlich raus sind. Eine Müslischüssel voll habe ich schon (zum Teil geputzt) … ist aber sicher erst ein Viertel der ganzen Ernte. War viel dieses Jahr. Bin ja im Likörfieber, und Kümmellikör soll … so habe ich mir sagen lassen … auch nicht schlecht sein. Mal sehen 😀

 

Da gestern abzusehen war, dass das Wetter die nächsten Tage wohl nicht so dolle sein wird, habe ich mir vorsorglich etwas Garten mit nach Hause genommen. Muss ja nicht immer Arbeit sein 🙂

Schön, nicht wahr?