Gartenträume · Gartenzwerge & grüne Läuse

Unwetter und Sonnenschein

Sommersonnenwende

Nach den unendlichen Regenfällen, der kalten Witterung  und der Hochwassergefahr gab es nun endlich einige warme, nein, extrem heiße Tage. Und natürlich endeten sie vorerst mal wieder mit einem gehörigen Rummms. Orkanartige Regenfälle, bis zu 70 Liter Wasser pro qm in der Stunde. Hallo, das ist mehr, als normalerweise im ganze Juni so runterkommt. Als ich gestern in den Garten gefahren bin, war mir ganz „bang“ ums Herz. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartet.

Zum Glück waren lediglich die im diesem Jahr sehr hochgewordenen Saubohnen etwas „geknickt“ ob des gemeinen Wetters, die Pfingstrosen haben sich ein wenig verfrüht ihrer Blütenfracht entledigt und auch einige Rosenblüten hat es geschreddert. Aber im Gesamten sieht es gut aus. Puh. Wieder Schwein gehabt.

Das warme Wetter zeigt nun endlich auch Wirkung. Jetzt kann man von „wachsen“ sprechen. Immer noch alles sehr rückständig, aber es wird.  Die Erbsen stehen jetzt (erst) in voller Blüte, die Bohnen ranken, die Tomaten setzen erste Blüte an. Irgendwie alles gleichzeitig. Na, auch schön, dann kann ich vielleicht auch gleichzeitig ernten …

Erbsen 2013

 

Auch die Blumen machen mir Freude. Die zarten Glockenblumen zwischen den wuchernden Margeriten und ganz besonders gerne mag ich auch die filigrane Zartheit der Jungfern im Grünen.

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Auch einen selten Besuch konnte ich mal wieder „on the run“ gerade so erwischen. Prächtiger Bursche, nicht wahr?

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Jetzt hoffe ich, dass endlich mal ein klein wenig Ruhe einkehrt, in das diesjährige Auf-und-Ab. Schließlich ist Sommersonnenwende 🙂

Ansonsten … was geschieht? Na, dreimal dürft ihr raten:

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Gartenträume

… der Lenz ist da!

Auch wenn es insgesamt gesehen immer noch viel zu kühl ist, es ist Frühling. Endlich. Der Garten tut sich insgesamt noch etwas schwer, die Pflanzen sind weitaus kleiner und später, als in den Vorjahren. Die Pfingstrosen sind immer noch geschlossen, als wenn sie versuchen würden, die karge Sonnenwärme so eng wie möglich in die feste Kugel einzuschließen und zu ummanteln.

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Dennoch war ich schon recht fleißig und habe  Erbsen,  Bohnen, Kohlrabi, Möhren, Rote Beete und mittlerweile auch Tomaten, Zucchini und Paprika in die Erde gebracht. Wie schon in einem anderen Beitrag angedeutet, in diesem Jahr in trautem Beisammensein mit den Saubohnen,  die gerade einmal mit dem Blühen beginnen. ABER … es scheint doch etwas dran zu sein, dass Saubohnen und schwarze Läuse mit dem Zeitpunkt der Saat zusammenhängen. In diesem Jahr nämlich sind die Pflanzen (bislang … toi toi toi) noch nicht völlig verlaust. Das ist mir noch nie gelungen. Zur Erinnerung, ich habe die Saat Anfang März rausgebracht, danach wurde es nochmal richtig kalt. Es hat dann ewig gedauert, bis die Samen endlich zu keimen begannen. Sie sind auch nicht sehr hoch geworden, blühen aber wunderschön und vor allem dicht! Ich bin gespannt, vielleicht wird es dieses Jahr einmal eine Saubohnenernte, die sich lohnt?

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Damit die Tomaten nicht gar so an den Füßen frieren, habe ich sie dick mit dem ersten Rasenschnitt eingepackt. Und sie scheinen es mir zu danken, zumindest sind die verpackten schon deutlich größer, als die restlichen Pflanzen, die ich noch kreuz und quer im Garten verteilt habe (wie immer hatte ich zu viele und brachte es nicht übers Herz, sie zu „entsorgen“). Das gute Wachstum könnte natürlich auch am Narzissmus meiner Tomätchen liegen, denn schließlich dürfen sie jetzt schon das vierte Jahr in Folge auf dem  gleichen Beet wachsen. Sie lieben es offensichtlich wirklich sehr, diese selbstverliebten Popanzen 🙂

Heute war ein kühler, wenn auch sonniger Tag. Der Wind streichelte sachte durch die Bäume und ich wurde ständig von kleinen „Propellern“ beregnet, Ahornähnliche Samen eines großen Baums an meiner Gartengrenze. So sehr ich diesen Baum an sich liebe, auch die Propellergeräusche mag … fluche ich doch jedes Jahr über seine massenhaften Abwürfe. Denn jeder zweite Propeller nistet sich ein, bildet einen Sämling, der … wenn er nicht schon in Daumengröße gezogen wird, ganz bald Wurzeln entwickelt, die es zu einer wahren Quälerei machen, ihn zu entfernen. Außerdem ist der große Baumkerl daran schuld, dass ein Teil meines Gartens wohl auf ewig „Wüste Gobi“ bleiben wird, denn die Wurzeln des Baumes ziehen sich weit unter dem Gartenzaun hindurch und entziehen der Erde Kraft und Wasser. Ich überlege schon länger, hier schlicht nur noch mit Töpfen oder einem Hochbeet zu arbeiten. Zu frustrierend, das ganze Mühen, das ohne Erfolg bleibt.

Von meinen im Herbst gepflanzten zwei kleinen Bäumchen (Birne und Aprikose) hat leider nur die Birne Fortschritte gemacht. Die Aprikose scheint mir, hat sich schon in der Kinderstube mit der Monilia angesteckt eine fiese Krankheit, die auch meinem alten, so üppig tragenden Aprikosenbaum im letzten Jahr den Rest gegeben hat. Vermutlich war es einfach unsinnig, es hier wieder mit einer Aprikose zu versuchen. Aber ich war so traurig über den Verlust 😦

Auch der winzige Zwetschgenbaum ist jetzt … im dritten Jahr …wunderschön anzusehen. Dieses Jahr hatte er nur wenige Blüten, dafür ordentlich an Laub zugelegt. Muss wohl auch mal sein. Ich mag den kleinen Kerl. Auch wenn er wohl immer „Bückware“ bleiben wird, hat mir doch erst nach einem Jahr die Gärtnerin verraten, dass es ein „Pixie“ ist, also ein gewollter Zwergenwuchs! Hey, so klein sollte er nicht sein! Aber seine Früchte sind groß und schmackhaft.

Wie man sehen kann, liegt der Zauber noch im Verborgenen, um so mehr freue ich mich über die erste Margeritenfracht … habe ich schon erwähnt, dass Margeriten zu meinen Lieblingsgartenblumen gehören? Wohl auch so ein Rest Kindheit 🙂

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Und dann hatte ich noch einen ganz besonderen Gast … pst, leise, nicht verscheuchen. Mit großen staunenden Leuchtaugen schaute er in die Welt, ein wenig zitternd angesichts der Weite und Kühle. Ich habe ihm Glück gewünscht und ein kleines Lebewohl zugewinkt, als er weiterzog.

Ist sie nicht wunder-wunderschön, die liebe Libelle?

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Gartenzwerge & grüne Läuse

Juligarten – Wassergarten

Samstag, 14.7.

Es regnet. Seit Tagen und ein Ende noch nicht in Sicht. Langsam mache ich mir Gedanken, ob mir bei diesen Wassermengen nicht die Pflanzen unter der Wurzel wegfaulen werden. In meinen trübsten Phantasien sehe ich auch schon die Braunfäule an die Tomaten anschleichen, wie Zombies an die hilflosen Opfer #seufz.

Wenn der Himmel heute die Schleusen einmal kurz schließt, will ich mal schnell nach dem Rechten sehen und vor allem die Buschbohnen abnehmen. Matsch und Regen hin oder her.

Zum Glück hat es etwas aufgehört, so konnte ich ca. 3kg Bohnen abnehmen und noch vier Kohlrabi. Sie platzen schon teilweise in der Nässe auf, einen Kohlrabi musste ich wegwerfen, er hat schon heftig in dem Riss gefault.

Die Tomaten sind gen Himmel gewuchert, noch scheint ihnen das Wetter zu behagen.Ich war endlos mit Anbinden und Ausgeizen beschäftigt. Ich bin völlig fasziniert über meinen Tomatendschungel. Eigentlich hatte ich im letzten Jahr Samen von Tomaten genommen, die recht stabil gegen die Braunfäule waren, eher kleine Cocktailtomaten. Was hier aber wächst, ist mir eher unbekannt. große, zum Teil extrem kräftige Pflanzen mit sehr langen Fruchtständen. An einer sind sicher zehn Tomaten. Ich bin gespannt, was da rauskommt. Sehr. Meine Mischkultur aus Tomaten, Ringelblumen, Basilikum, Dill und was da sonst noch wuchert, scheint im Übrigen allen Beteiligten gut zu behagen … wenn ich so über den Gartenzaun schiele, dann kann ich mit Stolz feststellen … meine sind die Größten und Schönsten (derweil) 🙂

Aber es ist auch herrlich, wie üppig die Ringelblumen wuchern. Ich mag sie einfach.

Sonntag, 15.7.

Heute habe ich das Beet, in dem die Erbsen waren, gehackt und eine zweite Runde Buschbohnen gesteckt. Das feuchte, warme Wetter ist optimal zum Ankeimen. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob sich die Bohnen so gut als Nachkultur für die Erbsen eignen, aber was soll’s. Ich kann es ja mal versuchen. Ansonsten heute „Spontanvegetation“ beseitigt … eimerweise.

Ach, fast vergessen, die Zwetschgen werden lila … ist das nicht schön?

Und mein erster kleiner Hokkaido wird auch schon sehr ansehnlich, wie ich meine.

So, mein Rücken und ich, wir gehen dann geh dann mal schlafen.

P.S. In meinem Komposter wohnen derzeit zwei ziemlich freche Brandmäuse. Die Kohle vom Terra Preta-Experiment scheint sie nicht zu stören. Gatte meinte nur: „Dann bekommen sie wenigstens keinen Durchfall“ 😉

Gartenzwerge & grüne Läuse

Der Garten im Juni

Uh, endlich nach einer ziemlich trüben und verregneten Woche, war es gestern schön und einladend im Garten. Wobei ich zuerst am liebsten weggelaufen wäre vor all der Spontanvegetation, die sich erdreistet hat, leise still und heimlich vor sich hinzuwuchern in den Tagen, die ich nicht da war.

Eigentlich hatte ich vor die Erbsen wegzumachen, aber spannenderweise haben die in diesem Jahr nochmal einen riesen Schub gemacht und blühen erneut so schön, dass ich sie weiter stehen lasse.

Diese Entscheidung hat mich allerdings etwas in die Bredouille  gebracht, bin ich doch gestern mit ordentlich Mangold, Rote Beete und den ersten Wintersalat-Setzlingen losgezogen, denen es im Balkonkasten langsam zu eng wurde. Wohin mit dem Zeug.

Der Regen hat den ersten Kohlraben etwas zugesetzt, einige waren schon ein wenig aufgeplatzt. Also, raus damit … und tatam Platz geschaffen. Nun wird es morgen böhmische Küche geben im Hause Scratchy: Fleckerln und Kohlrabenkraut. Mnjam … lecker. Gut, dass ich auch schon eine ordentliche Kümmelernte habe, den braucht es dazu.

Meine Gurkengewächse wollen dieses Jahr nicht recht. So eine mickrige Zucchini hatte ich noch nie, auch die Gurken kümmern ein wenig vor sich hin. Ob ihnen diese Gartenseite nicht behagt? Oder ist es das Wetter? Immerhin hat der Hokkaido gut zugelegt, er fängt schon an zu kriechen und setzt die ersten Blüten an. Der Butternut könnte allerdings etwas besser wachsen, der will auch nicht wirklich. Der wollte aber letztes Jahr auch nicht. Da hatte ich die sensationelle Ernte von einer Frucht. Schmeckte umso besser, das rare Teil 😀

Über die Tomaten freue ich mich riesig, die haben in der letzten Woche sicherlich an die 20cm gemacht. Zwischen die Tomaten habe ich in diesem Jahr Basilikum ausgesät – soll angeblich den Pflanzen gut tun … und siehe da, es sprießt und gedeiht.

Die Stangenbohnen fangen an zu klettern und die Buschbohnen sind in voller Blüte. Sieht gut aus. Meine Saubohnen waren in diesem Jahr leider ziemlich … nunja dürftig. Gestern habe ich die Hand voll geerntet, die die Läuse übrig gelassen haben. Schade, wo ich sie so gerne esse.

Was gibt es noch? Erdbeeren gibt es keine mehr. War wohl zu feucht und zu kalt … oder hat den Schnecken zu gut geschmeckt?

Morgen werde ich die Schwarzen Johannisbeeren abnehmen und auch einen ersten Schwung der Jochelbeeren. Mal sehen, was ich damit anfange. Die Brombeeren wachsen und gedeihen, auf die bin ich gespannt, die Pflanze habe ich im Herbst gesetzt. Stachellose, sollen allerdings nicht ganz so intensiv schmecken, wie „echte“. Mal schauen.

Gestern bin ich vor lauter Hektik nicht dazu gekommen zu fotografieren, aber ich denke, dass ich morgen ein paar Bilder nachreichen werde.

Der Garten im Juni ist fein. Erste Naschereien und diese wunderbare Aussicht auf – mehr 😀

Gartenzwerge & grüne Läuse · Kompostereien

Zuckererbsen für jedermann

Es wächst hienieden Brot genug
Für alle Menschenkinder,
Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust,
Und Zuckererbsen nicht minder.

Ja, Zuckererbsen für jedermann,
Sobald die Schoten platzen!
Den Himmel überlassen wir
Den Engeln und den Spatzen.
(aus: Heinrich Heine:  Deutschland – ein Wintermärchen

Heute, endlich wieder in den Garten. Seit Freitag bin ich am Jammern … über meine eigene Dämlichkeit, weil ich mir ziemlich mies in den Finger gesäbelt habe und über den so heiß ersehnten Regen, der nun aber gar nicht wieder aufhören will. Wo ich doch endlich mit meinen Kompost-Experimenten beginnen wollte.

Okay, der Finger ist noch nicht ganz wie er sein soll, aber wozu gibt es Gummihandschuhe. Also, schnell die Komposteimerchen vom Balkon geholt,  meine Gartentasche  mit einigen geheimen Ingredienzien und sonstigen Notwendigkeiten bestückt und los. Ist nicht weit zum Garten, aber heute (wegen des Wetters) mal mit dem Auto. War eine gute Entscheidung, denn ich konnte lediglich im 20 Minuten-Takt was machen, immer wieder unterbrochen von teils kräftigen Schauern.

Als erstes stand die Ernte an. Mhm … eine meiner Lieblingsbeschäftigungen und ich bin recht stolz, denn immerhin haben wir erst den sechsten Juni. Ein Schälchen voller Erdbeeren, erstaunlich, trotz des Regens, große und schöne Früchte, kein Schneckenfraß. Macht Spaß, vor allem, weil bei mir die Erdbeeren eher zufällig wachsen. Ich lasse sie wuchern, wie sie wollen. Witzig, unter dem Apfelbaum wachsen sie besonders gut und haben die größten und süßesten Früchte.

So als nächstes die Zuckererbsen. Dieses Jahr habe ich einen Versuch gemacht und die Erbsen in einer Viererreihe gesteckt. Und was will ich sagen … sie stehen wie eine Eins und sie tragen unglaublich viel. Letzte Woche schon ein Eimerchen voll und heute zwei Eimerchen. Auweh … nun muss ich Platz in der Tiefkühltruhe schaffen.

 

Okay, ich geb’s zu, die Ernte bei den Erbsen hat es etwas länger gedauert, weil ich ständig am Naschen war. Das muss ein Kindheitstrauma von mir sein, ich habe immer noch die Stimme meiner Großmutter im Ohr, die mich stets aus dem Garten verjagt hat. Aus welchen Gründen auch immer fand sie es nicht gut, wenn ich mich durch den Garten gefuttert habe … der Witz war, ich konnte tonnenweise Erbsen, Möhren, Kohlrabi etc. roh verdrücken, gekocht habe ich es gehasst wie die Pest. Mag aber auch am „matschig-kochen“ der Eltern-und-Großeltern-Generation liegen. Ich wusste lange nicht, dass man Kohlrabi auch ohne die berüchtigte weiße Soße essen kann. Naja, und die frischen jungen Erbsen, die waren immer ein ganz besonders begehrtes Leckerli für mich. Könnte ich mich heute noch reinlegen.

Nun zum zweiten Teil meiner Pläne heute:  Kompostexperimente.

Einen Komposter hatte ich letzte Woche schon vollgepackt, so wie immer, mit Schichten von all dem, was nun mal so anfällt. Hier habe ich nur noch eine Hefe-Zucker-Lösung in vier Löcher gefüllt, angeblich wird er dann heißer. Na, schau mer mal, wie ihm das schmeckt.

 

Nun zu meinem eigentlichen Experiment. Dafür habe ich mir extra eine „Oskar-Tonne“ besorgt, denn der Ansatz soll ja 14 Tage ohne Luft fermentieren. Holzkohle hatte ich schon letzte Woche besorgt, die musste ich nun zerkleinern. Dafür habe ich etwas Holzkohle erst in eine Plastiktüte getan, und dann in einen Stoffbeutel und ordentlich gehämmert. Puh … trotz Doppelschicht ziemlich staubige Angelegenheit. Nicht optimal. Da muss ich mir was anderes einfallen lassen. Zuhause war erstmal eine Nasendusche fällig. Und nötig war’s.

Erste Schicht im Eimer: Angefeuchtete und kleingehämmerte Holzkohle. Darauf eine Schicht kleingefetzter Pappe (um die Flüssigkeit aufzunehmen). Darauf eine Schicht meines Küchenabfalls. (Kaffeefilter, Teebeutel, Gemüseabfälle, Eierschalen etc.) und darauf wieder eine Schicht Kohlen. Dazwischen habe ich Trockenhefe gestreut. Als Abschluss eine dünne Schicht Erde und eine Schicht Holzspäne (solche Tierstreu). Dann mit einem Stein beschwert und alles zusammengetreten. Deckel drauf und stehen lassen. Hoffentlich explodiert mir das nicht 😉

 

Na, das war doch ein erfolgreicher Tag, meine ich. Natürlich gab es auch sonst noch einiges zu tun: Die Pfingstrosen sind mal wieder umgekippt, weil die Blüten so schwer sind, Unkraut ließ sich heute besonders gut ziehen. Und ansonsten genoß ich die kleinen Schönheiten eines zwar regnerischen, dennoch wunderschönen Gartens, wie ich meine. Diese Rose zum Beispiel. So eine unglaubliche Farbe, das ist fast nicht zum Einfangen mit der Kamera. Der Stock ist fast ganz erfroren dieses Jahr, aber dieser eine Trieb hat es geschafft. Yeah … bin stolz auf dich.

Zum Abschluss noch ein paar Impressionen. Schönes und Nützliches. Wild durcheinander, ganz so, wie es eben so ist … in meinem Garten.