Gartenküche

Anis-Brödle

Anis … als Kind war es eine Hassliebe, z.B. in Form der „Springerle“, steinharte Plätzchen, an denen man stundenlang knuspern, lutschen und knabbern konnte. Den Anisgeschmack mochte ich zwar irgendwie nicht, aber irgendwie doch, sie waren einfach großartig 🙂

IMG_0156

Neulich kamen mir die Anissamen, die ich mal als Brotgewürz gekauft hatte beim Aufräumen der Gewürzschublade unter und ich knabberte ein Samenkorn. Diese Geschmacksexplosion ließ mich sofort vergessen, dass ich sie einmal nicht mochte. Gleich suchte ich nach einem schönen Springerle Rezept. Aber leider leider, alle mit Ei.

Heute jedoch fand ich auf einem sehr schönen Food-Blog ein Rezept, das ich gleich nachgebacken habe. Es ist nicht das, was ich als Springerle kenne (viel zarter und weicher sowieso), aber es kommt dem sehr nahe … und macht sooo süchtig.

Zutaten:

2 Eßl. Maisstärke

80ml Wasser

1 Eßl. Kokosöl

200g Puderzucker

2 Eßl. Anissamen

250g Mehl (405er)

1Pr. Salz

Das Kokosöl schmelzen. Stärke mit Wasser gut verrühren. In einer Schüssel, Öl, Stärkewasser, Puderzucker, Anis und Salz vermischen. Mehl unterheben und alles zu einem Teig vermengen. Ca. 1cm dicke Rollen formen und ca. 1cm dicke Stückchen zweimal einschneiden und dann durchschneiden.

Alternativ dick ausrollen und Formen ausstechen. Die Plätzchen 24 Std. an der Luft trocknen lassen.

Ca. 20 min. bei 140° C auf mittlerer Schiene backen. Achtung, nicht zu hart werden lassen. Sie trocknen noch nach.

Advertisements

3 Kommentare zu „Anis-Brödle

  1. Das wird doch bald nachgebacken! Zu Anis habe ich auch ein ambivalentes Verhältnis. Im Brot, besonders dem Südtiroler Schüttelbrot, liebe ich es. Auch Anisplätzchen schätze ich sehr. Aber um nichts in der Welt bekäme ich einen Anisschnaps runter. Schon der Gedanke an Raki & Co lässt mich schaudern.
    Liebe Grüße,
    Elvira

    1. Ich bin noch nicht sicher, ob ich sie wirklich mag 🙂 vielleicht hätte ich sie doch etwas trockener abbacken sollen … aber sie sind so, dass ich die Pfoten nicht davon lassen kann …. KÖNNTE aber auch was damit zu tun haben, dass ich derzeit unter strenger (Eigen)beobachtung stehe, was Süßkram betrifft chch …da schmeckt alles.

      1. hihi und nach dem ersten Kosten fiel mir ein, dass ich vor Jahren aus dem Urlaub in Tirol ein Rezeptblatt mitgebracht hatte : Schüttelbrot. Irgendwie verkramt in der Schublade, aber gestern wieder ausgebuddelt und auf die ToDo gesetzt. Ich mochte dieses würzige Knabberbrot so gerne …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s