Gartenküche · Weihnachtsbäckerei

Zimtsterne und Makronen mit „Kicherbaiser“

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Ja ok, es ist erst Oktober. Aber echt. Das Wetter draußen erinnert eher an November, späten November. Es ist grau, nass und kalt. Es hilft alles nichts, der Winter rückt näher. Und schließlich stapeln sich in den Geschäften auch schon die Lebkuchen, Spekulatien, Marzipankartoffeln und Adventskalender. Da kann ich dann ja wohl auch mit ersten Experimenten beginnen. Schon im Sommer habe ich mit dem „Zauberwasser“ aus einem Kichererbsenglas experimentiert (inspiriert wurde ich durch diese Seite. Ihr erinnert euch? Es war der Träubleskuchen.
Es war gut, aber noch nicht perfekt. Und was soll ich sagen, es geht! Perfekt geht es 🙂
Zutaten:
Abgetropfte Flüssigkeit von einem Glas/Dose Kichererbsen (ca. 120ml)
250g Puderzucker
1 Pr. Vanillepulver
1 Tl. Zimt
275-325g gemahlene Mandeln / Haselnüsse
Zubereitung:
Kichererbsenwasser mit dem Rührgerät auf voller Stufe schlagen.
Wenn der Schaum fest ist, nach und nach den Puderzucker zugeben.
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Nüsse sehr fein mahlen. Mit Zimt und Vanillepulver vermischen.
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Ein Glasschälchen Baiser-Schaum zur Seite stellen.
Etwas Puderzucker in ein Teller geben.
Vom Schaum so viel in die gemahlenen Nüsse geben, bis ein knetbarer Teig entsteht. Ruhen lassen.
Auf einem Backpapier einen Teigballen mit der Hand (in Puderzucker „bemehlt“) flachdrücken. Sterne ausstechen.
Alternativ kleine Kugeln rollen und mit der feuchten Hand zu Talern drücken.
Den Baiser mit einem Teelöffel auftragen.
30-45 min. bei 100-120°C trocknen.
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5 Kommentare zu „Zimtsterne und Makronen mit „Kicherbaiser“

  1. Hallöchen, ich wollte die gestern nachbacken, hab’s aber leider nicht ganz hinbekommen. ^^°

    In meinem Glas Kichererbsen war ein bisschen mehr Flüssigkeit so ca. 150ml, und ich hab trotzdem alles genommen und sonst ca. die gleiche Menge der restlichen Zutaten. Der „falsche Eischnee“ ist super geworden (war voll begeistert, hab das zum 1. Mal probiert), allerdings war die fertige Masse dann sehr klebrig und ich konnte nicht so gut Kugeln formen, in Zucker wenden etc.

    Deswegen hab ich umdisponiert, den rest des zur Seite gestellten „Eischnees“ auch untergehoben, alles in einen Spritzsack gefüllt und kleine Häufchen gemacht, die sind dann allerdings zu Talern zerflossen bis ich die restliche Masse aufgespritzt hab. ^^°
    Schmecken trotzdem gut, sehen halt nicht ganz so schön aus. Und sie haben ca. 1,5h im Ofen gebraucht.

    Meinst du es hat nicht funktioniert, weil ich zu viel „Eischnee“ hatte? Hät ich mehr Zucker&Nüsse nehmen sollen? Oder hast du sonst irgendwelche Tipps die ich beim nächsten Mal beachten kann?
    Würd mich freuen von dir zu hören!

    Lg Liesl 😀

    1. Hallo Liesl, schade, dass es nicht funktioniert hat 😦 Ich denke, dass der Schaum schon mal wurde ist super. Vermutlich war es wohl tatsächlich einfach das Verhältnis von gemahlenen Nüssen und Baisermasse. Klebrig ist es auch bei mir immer etwas. Was da auch helfen kann ist, wenn man den Teig einfach zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie ausrollt. Ich würde das nächste Mal einfach vom Schnee immer nur nach und nach in die Nüsse geben, bis die Konsistenz passt. Wenn du Baiser übrig hast kannst du ja noch Meringen daraus backen oder Koksmakronen oder so.

    1. 🙂 Ich muss gestehen, … die sind schon alle. Werden aber definitiv nachgebacken. Ich bin immer noch geflashed über Geschmack und Konsistenz. Wirklich kein Unterschied zu meinen heißbeliebten Zimtsternen aus der Kindheit. Auch Testesser konnten keinen Unterschied feststellen.

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