Gartenküche

Träubleskuchen mit Baiserhaube

Die roten Johannisbeeren beginnen zu reifen. Was gibt es da Feineres, als ein Träubleskuchen (neben Rhabarber-Baiser natürlich). Aber Baisermasse ist nun wirklich fast mit steif geschlagenem Eiweiß verbunden. Ist es das?

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Letztens wies mich eine FB-Freundin auf einen interessanten Link hin, in dem es über die Baisermassen-Herstellung aus … hm: image image

Richtig gehört: Kichererbsenwasser geht. Also das Zeugs, das man beim Abschütten von Kichererbsen aus dem Glas in den Gulli schüttet. Seitdem ich das gelesen habe, lässt mir das natürlich keine Ruhe. Mein Scratchy-forscht-Gen ist angesprungen. Und ganz dunkel erinnere ich mich an Lektüre, die in Kriegszeiten spielt und da war auch die Rede vom falschen Baiser aus Bohnenwasser … oder so.

Nun denn. Und beim Lesen des Rezepts von einer tollen Kochbloggerin war dann klar: den probier ich in vegan 🙂

Nun denn:

Für den Teig:

300g Mehl

150-200g Margarine

100g Zucker

1 Pr Salz

(ein Schluck Pflanzenmilch)

Mürbteig kneten und kaltstellen.

Die Johannsibeeren abrispeln und mit 2 Eßl Zucker vermengen. Den Teig in eine gefettete Backform pressen, Rand formen. Die Johannisbeeren draufgeben. Bei 180°C eine halbe Stunde vorbacken. (Eine Schicht aus fein gemahlenen Mandeln wäre sicher gut, wegen der Flüssigkeit, ich hatte aber leider keine Nüsse mehr im Haus)

Kichererbsenwasser-Baiser

120ml Kichererbsenwasser

50-60g Puderzucker

1/2 Tl. Johannisbrotmehl

1/4 Tl. Backpulver

1 P. veganes „Sahnesteif“

Vanille

1 Glas Kichererbsen durch ein Sieb abtropfen, das Wasser auffangen (entspricht genau der Menge)

Mit Backpulver und dem Bindemittel zwei Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Puderzucker und Vanille dazugeben und weiter schlagen (5 Min.)

Den Schnee auf den vorgebackenen Kuchen  streichen, bei 100°C mit leicht geöffneter Backofentür langsam (ca. 40 min.) trocknen lassen. Am Ende kurz auf Grillstufe stellen, damit er Farbe bekommt.

Fazit:

Wah, ist der lecker. Nix zum Aufheben, es saftete ordentlich nach dem Anschneiden raus, aber das hat meines Erachtens nichts mit dem Baiser zu tun, wäre also so vermutlich mit jedem anderen Träubleskuchen auch so. Die Kaisermasse ist leider beim trocknen zusammengefallen, ich vermute zu viel Feuchtigkeit von unten. Da muss also noch experimentiert werden. Aber geschmacklich: Top!!

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6 Kommentare zu „Träubleskuchen mit Baiserhaube

  1. „Kaisermasse“ ist gut, fast als wär’s gewollt :D, und ich hab zwar keine Johannisbeeren aber den Geschmack jetzt dank Rezept auf der Zunge 😉

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