Gartenküche

Sommerwarmes Spätsommerkompott

Der diesjährige Sommer ist, was Früchte betrifft, der wahre Hammer. Meine Vorratskammer ist jetzt schon proppenvoll mit Apfelmus, mit Pflaumenchutney, mit Marmeladen und Gelees, mit Brombeer- und Sauerkirschensirup. Dabei habe ich es gar nicht so sehr mit den süßen Schätzlein. Marmelade z.B. brauche ich selten, da ich nicht frühstücke.

Nun hat mir mein neuer Garten ein Pfirsichbaum beschert, der sich in diesem Jahr unter seinen Früchten biegt. Es sind sehr aromatische, stark duftende, weiße und sehr heikle Früchte. Vermutlich am besten zum Frischessen. Aber wer kann so viele Früchte futtern? Die am Baum hängenden sind noch sehr hart, aber jeden Morgen sammle ich die abgeworfenen Früchte der Nacht auf, bevor die „Nackten“ sie anraspeln.

Heute war klar, dass ich was mit den Früchten machen muss, die Fruchtfliegen fanden das duftende Süß gar zu verlockend. Das Fleisch der Pfirsiche ist so zart, dass klar war, ein Kompott wird „Matsch“, auf Marmelade konnte ich mich nicht einschießen … also bin ich ersteinmal eine kleine Runde über das Grundstück spaziert. Am Wegrand ein Apfelbaum, mit recht herben Früchten. Ich nahm mir fünf 🙂 Einige Schritte weiter, leuchtend rot, die ersten Hagebutten, sicher noch zu früh, aber egal … eine Handvoll landete im Körbchen.

Zurück in der Küche: die Hagebutten hälfteln, entkernen und in Streifen schneiden (ich mit Handschuhen 😉 ), die Pfirsiche habe ich mit kochendem Wasser überbrüht, die Äpfel geschält und entkernt.

Dann ließ ich in einem Töpfchen eine kleine Tasse braunen Zucker karamellisieren und habe die Hagebutten reingegeben. Das Ganze mit einem Gläschen Whisky abgelöscht, die Hitze reduziert, etwas köcheln lassen. Eine Handvoll gewürfelte Äpfel dazu, wegen der Flüssigkeit.

Die restlichen Äpfel würfeln, in einem anderen Topf vorsichtig anschmoren. Die Pfirsiche häuten und in Schnitze schneiden, den dabei entstehenden Saft zu den Äpfeln dazugeben. Kurz schmoren, die Hagebuttenmasse dazugeben. MIt Zimt abschmecken Dann die Pfirsiche unterheben, kurz erhitzen, in Weckgläschen abfüllen und bei 80 Grad ca. 20 min. einkochen. (Ich war ohne Einkochautomat und habe die Gläschen im großen Topf leicht blubbernd eingekocht)

 

 

 

 

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