Gartenküche

Hilda-Brödle (vegan)

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Woher diese Plätzchen ihren Namen haben, das weiß ich nicht. Als Kind dachte ich immer, sie hießen nach meiner Tante Hilda und wunderte mich gar manches mal, dass es gerade bei ihr dieses von mir so heißgeliebte Gebäck so selten gab.

Mittlerweile weiß ich allerdings, dass die Leckerchen viele verschiedene Namen haben: Spitzbuben zum Beispiel oder Linzerplätzchen oder auch Terassengebäck. Für mich werden es wohl immer die Hilda-Brödle bleiben.

In diesem Jahr allerdings brauchte ich eine vegane Variante für dieses (nicht nur mein) Lieblingsgebäck. Nicht unbedingt für mich, so streng bin ich nicht, (wenn ich weiß wo die Eier herkommen). Aber mein Kind ist streng 😉 deshalb experimentiere ich dieses Jahr mit Rezepten. Da ich mittlerweile schon recht geübt bin mit der veganen Bäckerei, habe ich mich mal an eine Eigenkreation gewagt und siehe da, es mundet. Der Teig ist etwas weicher als ich es sonst gewohnt bin, das mag am verwendeten Puderzucker liegen. Den habe ich genommen, weil ich nicht genug anderen im Haus hatte 😀 Dafür sind die fertigen Plätzchen ganz exquisit „mürbe“, eine Konsistenz, die fast an gekaufte erinnert und die ich so noch nicht erreicht haben. Hier also der erste Schwung Weihnachtsplätzchen, in Gedenken an Tante Hilda.

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Teig:
 250 g Margarine (z.B. Alsan)
200 g Puderzucker
50 g Rohrzucker
500 g Mehl
1/2 P. Backpulver
4 Eßl. Sojamehl
4 Eßl. neutrales Öl
Wasser
als Ei-Ersatz anrühren
1 Tl. Vanillepulver
 1 Eßl. Whisky (oder Rum)
1 Eßl. Zitronensaft
Füllung:
Rotes Gelee (je nach Festigkeit mit etwas „Schnappes“ glattrühren. Ich hab Kirschwasser genommen.
Mein Gelee war Jochelbeergelee aus dem Garten.
Auch gut Rotes Johannisbeergelee
Zubereitung:
Alle Zutaten mischen und einen glatten Knettteig herstellen. Kalt stellen.
Ausrollen und Plätzchen ausstechen. Boden und „Deckel“ backen. Auskühlen. Boden mit Gelee bestreichen und Deckel drauf.
Nach Geschmack noch mit Puderzucker abstäuben.
Backzeit:
ca. 10 min. bei 175°C
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10 Kommentare zu „Hilda-Brödle (vegan)

  1. Macht die Mama fast wie du. Bei der Marmelade nimmt sie Hagebutten – die pappt schön und schmeckt auch säuerlich. Sieht sehr lecker aus bei dir. Hab heute für meine Zeitungskinder Ausstecher-Plätzchen gebacken (also schriftlich) – im Ofen waren sie vor 4 Tagen – und einen englischen Weihnachtskuchen gemacht, dessen Kalorienvolumen eine Großfamilie über ein Jahr lang am Leben halten könnte 😀 Mehr backe ich nicht. Da muss man so viel lesen bei und für #wäääh

  2. Ich habe heute gerade mein neues Backbuch beim Buchhändler hier im Örtchen abgeholt. Wenn ich allerdings hier in Bloggerhausen so lese, was für tolle Rezepte eingestellt werden, hätte ich mir das (fast) sparen können. Deine Hilda-Brödle werden auf alle Fälle nachgebacken!!!

    1. Dann hoffe ich mal, dass sie dir schmecken, liebe Elvira 🙂 Mir macht das einen Heidenspaß gerade, meine alten „Basic-Rezepte“ in vegane umzuwandeln. Die Tage will ich mal vegane Zimtsterne versuchen. Wobei ich da SEHR skeptisch bin. Weil das harte Eiweiß lässt sich sicherlich kaum nur durch Zuckerguss ersetzen.

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