Gartenküche

Doch noch ein Erntetag :-) Zucchini-Sugo 2013

Nach zwei Wochen Abwesenheit (Urlaub), war ich doch sehr gespannt und nervös, wegen des Gartens. Nicht, dass da noch so brüllend viel zu holen wäre, aber immerhin Tomaten und Zucchini habe ich schon erwartet. Und nicht zu Unrecht. Zwei große und eine kleine Zucchini und etliche Kilo Tomaten. Die haben sich nochmal erstaunlich gut gemacht. Vor allem die Cocktailtomaten und meine „eigene“ Sorte, die mittelgroß ist und unglaublich wuchert, hatten tolle Früchte. Witzige Sorten sind diesmal wieder dabei. Keine Ahnung, ob ich die ausgesät habe, oder ob die sich mal wieder aufgespalten haben. Eine großfruchtige, fast rosafarbene Frucht, die oben rum einen gelblichen Rand hat, die habe ich mir gleich als Saatgut gesichert, eine sehr fruchtige Tomate mit wenig Säure (wenig Kernen) und viel Fleisch. Gefällt mir gut.

Natürlich war wieder mal die Überlegung, was ich mit den Zucchini mache, ich selbst esse zwar sehr gerne Zucchinipuffer, aber die Familie streikt derzeit. Außerdem bin ich beruflich so eingespannt, dass ich mir überlegt habe, mir eine ordentliche Menge an Gemüsetomatensoße … oder Zucchini-Bolognese oder Sugo zu kochen und dann einzuwecken, so dass ich immer ein schnelles Essen parat habe.

Ich versuche mal zu notieren, wie ich vorgegangen bin:

Hier auf dem Bild seht ihr die ungefähre Menge an „Ausgangsmaterial“:

DSCF5438

Zwiebeln kleinhacken und in Olivenöl andünsten.
Zucchini, Aubergine, Paprika, Äpfel, Knoblauch ebenfalls kleinhäckseln und dazugeben.

Alles schön dünsten. Dann eine Flasche Tomatenpüree, zwei Dosen Tomatenstücke, eine Tube Tomatenmark dazu, statt Süße eine halbe Flasche Tomatenketchup  und alles ordentlich verrühren.

Nun wollte ich das Ganze natürlich auch schön scharf. Ich habe immer ein wenig Schiss, gleich Peperoni oder Chili mitzukochen. Ich bin etwas heikel, wenn es dann doch zu scharf wird.

Also habe ich einen Teil meiner Tomaten aus dem Garten (die angeplatzten, die mussten gleich weg) … in einem Extratopf angedünstet (davor nur grob geviertelt bzw. halbiert. Dazu gab ich die letztens von mir eingeweckten Peperoni (ca. 5 Stück), und vier Knobizehen. Und kräftig Salz. Das Ganze ließ ich einköcheln und habe es dann durch ein Sieb gestrichen. Und was soll ich sagen: Perfekt. Eine tolle scharfe) Soße.

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Ich habe sie zwar dann doch ganz für das viele Sugo gebraucht, aber genau so werde ich wohl meine bald erntereifen Peperoni aus dem Garten verarbeiten und in kleine Gläser einkochen. Dann habe ich eine prima Würze.

Also die scharfe Soße auch noch dazu. Und alles weiterköcheln lassen. Es schmeckte immer noch ein wenig fad, die Zucchini haben eben einfach wenig Eigengeschmack. An Gewürzen habe ich Salz, Pfeffer, Paprika, Kräuter der Provence dazu . Als Pfiff gab ich dann noch einen Schluck Sherry und einen Schluck dunklen Balsamico dazu. Ordentlich einköcheln (ca. eine Stunde) und … peeerfekt.

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So mag ich das Zucchini-Sugo. In verschiedene Portionsgläser abgefüllt, so dass ich je nach Bedarf ein Glas aufmachen kann. Und dann nochmal eine Stunde bei 100° in den Einmachtopf.

Und wieder einmal ein schöner Vorrat geschaffen, der sicher nicht ganz über den Winter reichen wird.

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4 Kommentare zu „Doch noch ein Erntetag :-) Zucchini-Sugo 2013

    1. Bitteschön 🙂 Naja, die 11 Gläser werden sicher nicht den Winter über reichen. Aber es ist schon toll, wenn ich abends müde nach Hause komme, einfach mal „flutsch“, Glas auf und Sommerernte genießen …

  1. Wie köstlich, liebe Marion!!! Scharf mag ich auch gerne, und mit Balsamico, yummie…da lauert noch eine Keule, die nur nach Sugo schreit. Dank dir für’s Rezept 🙂

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