Gartenküche

Zucchinipuffer mit Tomatensoße und Bohnensalat (vegan)

Egal wie sehr man sich bemüht: einen Tag nicht hingeschaut und schon liegen sie da im Gras, die Keulen … jaja, wir alle wissen, klein schmecken sie am besten, die Zucchinis. Aber was tun, wenn es doch Keulen sind? Panieren, ausbacken … jou, alles möglich. Ganz vergessen: den Nachbarn schenken. Allerdings komme ich jedes Jahr schnell an den Punkt, dass die Nachbarn immer so glasige Augen bekommen wenn sie mich sehen, mit gesenktem Kopf an mir vorbeihuschen und mich keiner mehr recht kennen will. 😦

Also mal wieder selbst an einem neuen Rezept rumgebastelt und eh voila:

Zucchinipuffer einmal ein wenig anders:

Zutaten:

Eine Keule

Haferflocken, Sonnenblumenkerne

gequollener Bulgur (oder auch Couscous) … ich hatte noch einen Rest Bulgur im Tiefkühler (bei der Wärme ratzfatz aufgetaut).

ein „selbstgebasteltes“ Quasi-Ei (in einer Tasse anrühren: 3 Eßl. Sojamehl, etwas Olivenöl, Wasser)

2 Eßl. Hefeflocken

Salz, Pfeffer, Muskat, Knoblauch

Zubereitung:

Zucchini waschen und sehr fein hobeln. Die Zuchinifäden salzen und stehen lassen, bis sie Wasser gezogen haben. Dann in einem Haarsieb gut trockenkneten. Bulgur oder CousCous dazugeben, das Quasi-Ei einrühren, eine Handvoll Sonnenblumenkerne und Haferflocken untermischen, würzen, 10 Min. durchziehen lassen. Der Teig ist nun von der Konsistenz so, dass man Frikadellen formen und diese in Olivenöl ausbacken kann.

Dazu passt immer Salat. Oder aber auch eine Tomatensoße. (Bei mir heute, weil ich keine frischen im Haus hatte, einfach mal eine Arrabiata aus dem Glas).

Und weil die Bohnenernte schon so üppig läuft, eine große Schüssel Bohnensalat dazu. Der geht bei uns immer, auch wenn er jetzt nicht so optimal in der Kombination scheint. Hat aber erstaunlich gut zusammen geschmeckt.

Bon Appetit

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7 Kommentare zu „Zucchinipuffer mit Tomatensoße und Bohnensalat (vegan)

  1. Meine „Keule“ wird heute Abend Hauptbestandteil einer scharfen Suppe. Die erste wurde mit anderen Gemüsen zu Antipasti verarbeitet. Da ich keinen Garten habe, freue ich mich wirklich immer über solche Spenden. Bohnen wurden mir auch schon „angedroht“. Übrigens schmeckt Mais auch sehr gut in Zucchinipuffer.
    Liebe Grüße von Elvira

    1. Das klingt auch sehr lecker 🙂 Und ja natürlich: heute finde ich auch immer geneigte Abnehmer … war aber tatsächlich nicht immer so. Ich denke, mittlerweile wissen viel mehr Menschen frisches home-made Food wieder zu schätzen.

    1. Hallo Aussteiger 🙂 nein, als „Verzicht“ habe ich das noch nie empfunden … wenn dann höchstens freiwilliger und der macht mir nichts aus. Ich verzichte z.B. freiwillig darauf, Tiere zu töten oder zu essen … no problem a all. Ich wurde zu dem Zeitpunkt Vegetarier, als ich mich selbst gefragt habe, ob ich bereit wäre, für mein Fleisch auch selbst „Hand anzulegen“ … das kann ich nicht, von daher … Deine Auswahl ist aber auch nicht schlampig 🙂 Da bekommt man gleich Appetit.

  2. Liest sich fein und fantasievoll 🙂 Die „Keulen“ schmecken auch fein, wenn man sie einfach mit groben Zwiebeln, Knoblauch, Dill, Tomaten, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitrone im Backofen schmort. (Hackfleisch und Speck denk ich mir dazu). Das kommt dann fast an die typisch norddeutsche Stippe heran, die man hier mit Schmorgurken kocht. Dazu Salzkartoffeln und schon sind’s wieder zwei Keulen weniger 🙂

  3. Geht mir ähnlich: heute kam auch eine Nachbarin: entweder nimmst du sie oder die Hühner….dabei ernte ich auch ständig. Ich lege sie ein: salzen, dann abtrocknen und in Essigwasser kurz blanchieren. Dann in Öl ausbacken und einlegen mit viel Kräutern, Knofi und Olivenöl. So halten sie lange und sind prima als Beilage zum Grill.

  4. Hallöchen, hast du schön ausgedrückt mit den Keulen, hihi, geht mir derzeit auch so und bin echt beeindruckt, wie schnell sie wachsen…kaum dreht man sich um, kann man sie kaum noch ins Haus tragen. Dein Rezept hört sich lecker an und wird baldmöglichst ausprobiert – danke 🙂 !

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