Schätze Konservieren

Es regnet — Tomatenernte –Chutney

[Nachtrag: Heute, 8. Sept., Toast mit Käse, etwas Chutney und Tomatenscheiben drauf gegessen. Hammerlecker :-)]

Nach einer extrem heißen Woche heute Regen und etwas Abkühlung. In den Morgenstunden merkt man an der Luft, dass der Herbst naht. Ich bereite mich auf eine große Tometenernte vor, denn ich hatte die ganze Woche keine Zeit, in den Garten zu fahren. Schon letztes Wochenende bin ich mit einem großen Eimer nach Hause gekommen, keine Chance mehr, alles frisch aufzuessen. Also eine Runde Chutney einkochen. Natürlich gibt es hier tausende von Varianten und Geschmacksrichtungen, ich mag ein Rezept besonders gerne, und esse das Chutney zum Beispiel zu Reis mit italienischem Gemüse dazu. Aber auch als Tunke zu Fleisch oder Grillgerichten soll es gut sein (meint der Gefährte), oder zu schlichtem Käsebrot 🙂

Nun hier.

Tomaten-Ingwer-Chutney

1kg Tomaten

400g Äpfel

1 großes Stück Ingwer

4 Knoblauchzehen

1 große (rote) Zwiebel

1 geh. Eßl. Salz

400g brauner Zucker

400 ml Apfelessig

ca. 10 Nelken

1 Tl. Cayennepfeffer

1 Eßl. Lemonensaft

(Bei Bedarf ein wenig Tomatenmark)

……….

Wenn es große Tomaten sind, werden sie entkernt und enthäutet, bei meinen kleinen Tomaten lasse ich sie, wie sie sind und viertele oder püriere sie nur. Äpfel und Zwiebel  fein würfeln, Knoblauch und Ingwer hacken. Alles in einen sehr breiten Topf geben und langsam einköcheln lassen. Ab und an umrühren. Die Kochzeit variiert, je nach Tomaten und Hitzezufuhr (Achtung: Nicht zu ungeduldig, sonst brennt alles an!!). Kann schon bis zu zwei Stunden dauern, bis das Chutney dicklich wird. Wenn es sehr „wässrig“ scheint, gebe ich auch gerne mal einen Spritzer Tomatenmark dazu. Muss aber nicht.

Wenn die Tomaten geschält und entkernt waren, zerfallen sie von selbst, bei den kleinen Cocktails püriere ich meist vorher, lasse den Saft durch ein Sieb laufen. Nun kann man entscheiden. Den Saft für Suppe oder als Saft behalten und nur das Mus verwenden oder … mache ich so, weil ich Saft nicht so mag … den Saft nach und nach mit einköcheln. Dann braucht man ihn natürlich auch eigentlich nicht absieben 😉

Dann wie Marmelade heiß in Gläser füllen und auf den Kopf stellen. Ich koche das Chutney noch 30 Minuten bei 80°C ein. Muss nicht, aber dann hält es noch länger. Bietet sich an bei großen Mengen.

Und so sieht das aus.

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2 Kommentare zu „Es regnet — Tomatenernte –Chutney

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