Gartenzwerge & grüne Läuse

Juligarten – Wassergarten

Samstag, 14.7.

Es regnet. Seit Tagen und ein Ende noch nicht in Sicht. Langsam mache ich mir Gedanken, ob mir bei diesen Wassermengen nicht die Pflanzen unter der Wurzel wegfaulen werden. In meinen trübsten Phantasien sehe ich auch schon die Braunfäule an die Tomaten anschleichen, wie Zombies an die hilflosen Opfer #seufz.

Wenn der Himmel heute die Schleusen einmal kurz schließt, will ich mal schnell nach dem Rechten sehen und vor allem die Buschbohnen abnehmen. Matsch und Regen hin oder her.

Zum Glück hat es etwas aufgehört, so konnte ich ca. 3kg Bohnen abnehmen und noch vier Kohlrabi. Sie platzen schon teilweise in der Nässe auf, einen Kohlrabi musste ich wegwerfen, er hat schon heftig in dem Riss gefault.

Die Tomaten sind gen Himmel gewuchert, noch scheint ihnen das Wetter zu behagen.Ich war endlos mit Anbinden und Ausgeizen beschäftigt. Ich bin völlig fasziniert über meinen Tomatendschungel. Eigentlich hatte ich im letzten Jahr Samen von Tomaten genommen, die recht stabil gegen die Braunfäule waren, eher kleine Cocktailtomaten. Was hier aber wächst, ist mir eher unbekannt. große, zum Teil extrem kräftige Pflanzen mit sehr langen Fruchtständen. An einer sind sicher zehn Tomaten. Ich bin gespannt, was da rauskommt. Sehr. Meine Mischkultur aus Tomaten, Ringelblumen, Basilikum, Dill und was da sonst noch wuchert, scheint im Übrigen allen Beteiligten gut zu behagen … wenn ich so über den Gartenzaun schiele, dann kann ich mit Stolz feststellen … meine sind die Größten und Schönsten (derweil) 🙂

Aber es ist auch herrlich, wie üppig die Ringelblumen wuchern. Ich mag sie einfach.

Sonntag, 15.7.

Heute habe ich das Beet, in dem die Erbsen waren, gehackt und eine zweite Runde Buschbohnen gesteckt. Das feuchte, warme Wetter ist optimal zum Ankeimen. Ich bin mir zwar nicht ganz sicher, ob sich die Bohnen so gut als Nachkultur für die Erbsen eignen, aber was soll’s. Ich kann es ja mal versuchen. Ansonsten heute „Spontanvegetation“ beseitigt … eimerweise.

Ach, fast vergessen, die Zwetschgen werden lila … ist das nicht schön?

Und mein erster kleiner Hokkaido wird auch schon sehr ansehnlich, wie ich meine.

So, mein Rücken und ich, wir gehen dann geh dann mal schlafen.

P.S. In meinem Komposter wohnen derzeit zwei ziemlich freche Brandmäuse. Die Kohle vom Terra Preta-Experiment scheint sie nicht zu stören. Gatte meinte nur: „Dann bekommen sie wenigstens keinen Durchfall“ 😉

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Ein Kommentar zu „Juligarten – Wassergarten

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