Gartenküche

Kunterbunter Restegratin

Immer wieder stoße ich auf Verwunderung, angesichts meiner vegetarischen Essgewohnheiten. Gar nicht mal wegen der „Sache“ an sich, nein, oftmals ist die Reaktion: „Was isst du denn da?“ oder „Ich wüsste gar nicht, was ich immer kochen sollte.“

Wenn ich mich dann noch „oute“, dass ich kein großer Freund von Tofu und anderen aufbereiteten Lebensmitteln (vegetarisch hin- oder her) bin, also auch selten Veggie-Würstchen, Pasten oder sonstige Fertigfood zu mir nehme, ist das Erstaunen noch größer.

„Ist das nicht schrecklich zeitaufwändig und eintönig?“ … werde ich dann gefragt. Ich kann immer wieder nur betonen: „Nö, gar nicht.“
Es gibt so viel leckeres Gemüse, es gibt, Reis, Kartoffeln, Nudeln. Und da ich normalerweise immer volle Gemüsefächer im Kühlschrank habe, ist auch mein Aufwand beim Einkaufen sicherlich nicht höher, als bei anderen.

Ok. Das Kochen muss einem schon Spaß machen. Was nun aber wieder nichts mit der Entscheidung Fleisch oder kein Fleisch zu tun hat.

Und für alle „mit ohne Ideen“, werde ich jetzt ab und an eines meiner Resteverwertungs-Rezepte hier posten (meist natürlich zumindest zum Teil an die Gartenernte gebunden).

Habe heute auch auf die Uhr gesehen. Vorbereitung: Knappe 30min.  Plus die Zeit im Ofen. Aber die kann man ja anderweitig nutzen. Zum Bloggen oder so.

Zutaten: (Für zwei hungrige Esser) … Gemüseauswahl so, wie der Kühlschrank oder der Garten gerade hergibt. In diesem Fall:

2 Hände voll frische Champignons

1 halbe Zucchini

1 rote Paprika

2 Frühlingszwiebeln

2 kleine Zwiebeln (in Achtel geschnitten)

4 Hände voll Zuckererbsen

2 Knobizehen

1 große Tomate

Salz, schwarzer Pfeffer, etwas Kräuter der Provence

etwas geriebener würziger Käse

6 kleine Rest-Pellkartoffeln

Olivenöl

Zubereitung:

Das Gemüse schnippeln und in einer kleinen Pfanne mit etwas Olivenöl  andünsten (ich beginne immer mit den Pilzen, dann Zwiebeln und den Rest dazu. Ganz zum Schluss die Tomaten, damit es vorher nicht zu nass wird)

Knobi-Zehen pressen und dazu, mit Salz, Pfeffer, Kräutern würzen.

In eine Auflaufform etwas Olivenöl geben, die geschnippelten kalten Kartoffeln hineingeben, die Gemüsemischung darüberschichten, Käse drauf und ab in den Ofen.

Das Gemüse schmeckt mir übrigens auch sehr gut zu Basmatireis. Dann natürlich ohne Käse 😀

Guten Appetit : -)

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3 Kommentare zu „Kunterbunter Restegratin

  1. Diese Resteessen waren bei uns immer geplante Essen. Wir haben lange vegetraisch gelebt, mochten allerdings auch Tofu gerne (mein Mann macht aus geräuchertem Tofu und Bohnen einen wunderbaren Salat). Leider ist mein Mann wieder zu einem sehr guten Fleisch- und Wurstesser geworden. Mich überkommt ein- oder zweimal im Jahr Heißhunger auf Fleisch. Dem gebe ich dann nach (mit Fleisch von einem Bauernhof). Ansonsten mag ich aus vielen Gründen kein Fleisch.

    1. Ich bin da auch nicht dogmatisch. Wenn es mich „überkäme“, würde ich auch wieder essen 😀 Allerdings nicht alles, sondern nur sehr „ausgewählt“ … aber das früher schon. Geplante Essen ist auch gut … stimmt aber, irgendwie ist es ja schon auch geplant, weil die „Basics“ sind ja immer im Haus und dann wird nach Lust und Laune arrangiert.

      1. Mir ist im Laufe der Jahre der Appetit auf Fleisch vergangen. Vor 28 Jahre haben wir die Freundin unseres damals sechsjährigen Sohnes in den Urlaub mitgenommen. Sie kam aus einem Vegetarierhaushalt. Also haben wir uns erstmals ganz bewusst mit vegetarischer Essenszubereitung auseinander gesetzt und waren sehr davon angetan. Eine Getreidemühle gehörte schnell zum Inventar und wir lernten, wie unkompliziert das alles doch ist.

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