Gartenküche · Schätze Konservieren

Gelee aus Jochelbeeren

Hier noch der Nachtrag zur Beerenzeit. Der vermutlich letzte für dieses Jahr, die Jochel- und Johannisbeeren sind abgeerntet und die noch anstehenden Brombeeren landen sicherlich direkt und ohne Umwege im Magen 😀

Aus der – jedes Jahr sehr reichhaltigen – Jochelernte habe ich in diesem Jahr ein Gelee hergestellt. Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, denn der Geschmack hat mich überzeugt.

Da Jochelbeeren (ähnliche wie die Johannis) einen sehr hohen Eigenanteil an Pektin haben, habe ich das Gelee nur mit Zucker 1:2 eingekocht.

Für den Saft wurden die Beeren lediglich kurz angekocht, kamen dann in den „Saftsack“, den ich im letzten Jahr in Schweden entdeckt und erworben habe. Feine Sache. Simpel und unkompliziert. Nachdem der Saft abgetropft war, mit dem Zucker aufkochen, etwas Lemonensaft und ein Schwupps Obstler dazu und bis zum Gelierpunkt kochen, abfüllen, fertig. Ein sehr leckeres und säuerliches Gelee.

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9 Kommentare zu „Gelee aus Jochelbeeren

  1. Ich habe schon seit Jahren so ein Teil aus Norwegen, dort werden ja eine Menge an Beeren versaftet, ich kann es nur empfehlen, geht auch super zum Holunderblütensirup durchseihen.

  2. Jaa- dort wird vllt. noch nicht so extrem wie hier versucht, eine Selbstversorgung radikal einzuschränken. Industrieller Einheitsbrei, wohin man blickt… gruselig!
    Für Saft oder auch Quark nehme ich immernoch die gute, alte Baumwollwindel und koche sie anschließend sauber, aber mein Bestand wird langsam brüchig und Pampers eigenen sich nicht wirklich 😉
    Tüllgardine als Alternative probier ich auf jeden Fall aus!

  3. wow- geniales Gestell! Der Sack selber ist aus welchem Material? Geht Tüllgardine?? Das Teil hätte ich auch sofort gekauft!

    1. Hallo Mandala, ja das ist wohl so Tüllgardinenartig der Stoff. Sehr strapazierfähig und fein. Nach dem saften konnte ich ihn einfach unter fließend kalt Wasser auswaschen und er war wieder weiß!! und sauber. Das Teil habe ich in Schweden in einer Kleinstadt, in einem kleinen Kaufhaus für Haushaltswaren entdeckt. Ich liebe es, mir Küchengerätschaften in anderen Ländern anzusehen 😉 Wo sich doch alle Geschäfte in unserer globalisierten Welt ähneln, DA gibt es wenigstens noch kulturelle Unterschiede 🙂

  4. 😉 Stimmt … immer schön rühren, dass es keine Klümpchen gibt … Am Ende habe ich den „Sack“ ausgedrückt … DAS sah toll aus, auf meinen Händen

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